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Wie immer viel zu schrauben gab es bis zur
letzten Minute vor dem Training des ersten Rennwochenendes 2010.
Als ob der Winter nicht lang und kalt genug gewesen wäre. Die
Frühlingssonne hatte ihre ersten wärmenden Strahlen zur
Rennstrecke ins Badische gesandt und entsprechend gut war die
Stimmung. Die HRA und ihre holländischen Freunde stellten ein
imposantes Feld von 50 Fahrzeugen vor, was beim Veranstalter
Porsche für Anerkennung sorgte. Ein solches Luxusproblem
(nämlich: wie bekomme ich alle Autos auf die Strecke) würde er
sich bei anderen Serien auch wünschen, ließ Rennleiter Weber
anklingen. Er löste dieses "Problem" zur
Zufriedenheit aller, stellte 42 auf die Grid und ließ den Rest
aus der Boxengasse starten. Bei so vielen Fahrzeugen musste man
zwangsläufig mit Ausfällen rechnen, die auch eintraten, sei es
durch technische Probleme, oder kleinere Karambolagen. Doch
selbst am Sonntag zum 2. Rennen traten noch 44 Autos an, ein
schöner Beweis, wie gut alle Fahrer sich vorbereitet hatten,
oder, wie gut die Mechanikertrupps von Samstag auf Sonntag
gearbeitet hatten. Vor einem ganzen Spektrum technischer
Herausforderungen standen die Formel Ford 1600er Fahrer der HRA
nach dem ersten Tag. Stefan Krämer half Thomas Grassinger mit
einem ganzen Motor aus, den er auch gleich noch mit Hilfe der
anderen Fahrerkollegen nachts einbaute. Man hat ja sonst nichts
zu tun... Lecker wieder die tolle Frühstücksküche in der
HRA-Box, in unermüdlichen Einsatz betreut von Feldwebel Ringo,
fast schon eine "rundum - sorglos" Versorgung, an die
man sich gerne gewöhnt hat in den letzten Jahren. Vielen Dank
wieder an Richard Kuhn für die Fotos (unten). Die anderen
Bilder (oben) sind von mir.
Thilo Figaj
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