Fahrzeuge
Die Rennwagen, die in der HRA (Historic Racecar Association) "German Open" an den Start gehen, teilen sich vor allem zwei Gemeinsamkeiten: Sie besitzen vier freistehende Räder und nur einen Sitzplatz. Die "German Open" ist der Spielplatz für die kleinen Formel Klassen vom Formel Junior bis zum Formel 1. Das Hubraumlimit der "kleinen" Formelklassen bezog sich immer auf die Formel 1, wurde dort mit 1500ccm gefahren so wurde in der F3 mit nur 1000ccm gefahren, als in der F1 der Hubraum auf 3 Liter wuchs, fuhren auch die Formel3 Autos mit 2 Liter Hubraum.
Die schnellsten Autos im Feld sind die Formel 3 2 Liter GO1 und GO2 Autos, die ab Mitte der Siebziger Jahre aufkamen und bis zum Baujahr 1982 in der HRA German Open zugelassen sind. Unter Ihnen sind so bekannte Hersteller wie Ralt, March, Chevron, Argo und GRD, der meist eingesetzte Motor ist der Toyota Novamotor. Fahrer dieser Zeit waren Alain Prost, Nigel Mansell und Ayrton Senna.
Die älteren Formel3 und Formel Junior Fahrzeuge bilden das Rückrat der GO4. Aber auch hier wird das Feld durch leistungsgleiche Fahrzeuge wie die Formel 1 Fahrzeuge bis 1500ccm, Forme l 2 1600ccm und nicht zu vergessen den Formel Easter Rennfahrzeuge ergänzt. Es treten hier F3 1000ccm "Screamer" mit ihren Hochgezüchteten Motoren der Marken Merlyn, Lotus, Brabham und Tecno gegen die ersten F3 1600 Flügelautos an, wie March, Ensingn oder GRD, die fast alle auf einen Lotus Twin Cam als Antriebsquelle vertrauen. Der Twin Cam diente auch als Antriebsquelle der Formel 1 1500 wie Sie z.B.: von Cooper etc eingesetzt wurden.
Die Formel Ford 1600, die in der GO5 anzutreffen sind, ist die Erfolgreichste Formel Rennserie der Welt. Sie wurde 1967 ins Leben gerufen und war schon Sprungbrett für viele Fahrer wie Michael Schumacher, Stefan Bellof oder Ayrton Senna bis hin in die Formel1 .Die Rennwagen besitzen keine aerodynamischen Hilfsmittel und rollen auf Profilierten Reifen. Beim Motor wird auf den 1600 Ford Kent Motor, wie er im Escort zum Einsatz kam, vertraut. Der erste Chassis Hersteller war Lotus und bekannte Firmen wie March, van Diemen, Reynard, Hawke produzierten Chassis für diese günstige Einstiegs Serie.
Besonders erfreulich sind die vergleichsweise geringen Kosten in dieser Rennserie. Einsatzbereite Fahrzeuge gibt es bereits ab 10.000 Euro (Formel Ford 1600), für Formel 3 2 Liter Fahrzeuge liegen die Preise bei ca. 25.000€. Aber auch die Einsatzkosten der Rennwagen und die Ersatzteilkosten liegen im vertretbaren Rahmen, manche Teilnehmer fahren mit nur einem Satz Reifen die komplette Saison.
Aber man muss nicht das schnellste Auto im Feld haben um HRA Meister zu werden, So fährt ein beständig guter Fahrer aus der Formel Ford 1600 Klasse in diesem Jahr mit der Startnummer 1.
Die Zuschauer bekommen von der HRA die komplette Formel Fahrzeug Geschichte im Fahrerlager geboten. Es ist immer eine Marken- und Klassen- Vielfalt am Start, die sonst nur im Museum geboten wird und alle Fahrzeuge sind zum Greifen nahe. Die Fahrer erzählen gern die Geschichten ihrer Rennfahrzeuge und auch Bilder mit Zuschauern im Rennwagen sind kein Problem.
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Finaler Punktestand 2011
| Palle Ringström | 123,14 |
| Dirk Hochhold | 122,14 |
| Peter Hug | 110,15 |
| Günther Becker | 109,32 |
| Hornung/Meyerdierks | 104,15 |
| Falk Küstner | 91,65 |
| Jürgen Braun | 89,97 |
| Mads Cristensen | 88,05 |
| Thomas Grassinger | 77,60 |
| Rudolf Behn | 75,30 |
| Harald Schmeyer | 74,42 |
| Bernhard Hübel | 71,98 |
| Claus Stockburger | 68,57 |
| Bruno Huber | 61,66 |
| Michael Rasper | 58,00 |
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